Hendriks Tagebuch

Hendriks Tagebuch

Der erste Tag

Der erste Tag der Truppmann Ausbildung begann mit einer Eröffnung von Oliver Behnsen und Gerrit Eichhorn. Der Bürgermeister sowie Ausbilder, Ortsbrandmeister und andere wichtige Feuerwehrmitglieder waren anwesend.

Nach der Eröffnung und der Erläuterung des Dienstplanes für die nächsten Wochen, stiegen wir auch schon direkt in das Thema „Rechtsgrundlagen“ ein.

Björn van Veen informierte uns über alles was die Feuerwehr Allgemein betrifft:
Welche Rechte und Pflichten hat die Feuerwehr?
Wer hat das sagen bei einem Einsatz?
Wer verwaltet was in der Feuerwehr ?

All diese Fragen wurden uns innerhalb von einer halben Stunde beigebracht. Nach einer kleinen Pause ging es auch schon weiter. „Fahrzeugkunde“ stand als nächstes auf dem Plan.

Nach einer viertel Stunde wussten wir, was es für Fahrzeuge gibt, welche Feuerwehr eine Drehleiter besitzen darf, wie die einzelnen Rufnamen der Fahrzeuge sind, und vieles mehr.

Als letztes Thema zeigte uns Norbert Freier wie und wo wir unser Wasser für einen Einsatz her bekommen könnten. Den 2/3, die aus der Jugendfeuerwehr kommen wird nur der Grundstoff beigebracht, was hingegen zu der Truppmann Ausbildung ein Kinderspiel ist.

Der zweite Tag

Auch der zweite Tag der Truppmann Teil 1 Ausbildung  bestand aus Theorie Unterricht.

Stellvertretender Ortsbrandmeister Philipp Suppan erklärte uns die Grundaufgaben der Einzelnen Truppen. Für die übergetretenen Judengenfeuerwehrmitglieder kein großes Thema, jedoch für die Quereinsteiger schwierig das erste Mal zu verstehen.

Im nächsten Thema lernten wir alles über die Voraussetzungen einer Verbrennungen. Dies war für die meisten kein Thema da man so was auch in der Schule im Unterricht lernt. Dennoch war es ein einfaches Thema.

André Simon hat als letztes das Thema „Gefahr“ für unsere 63 Mann/Frau Starke Truppe vorbereitet. Uns wurden Fragen beantwortet wo es zum Beispiel überall gefahren gibt. Für die meisten unter uns eine komplett neues Thema, jedoch war es ein sehr Interessantes Thema.

Der dritte Tag

Der dritte von elf Tagen begann Mittags am Schulzentrum in Altwarmbüchen. In unserer Einsatzkleidung, angetreten , wurden wir in unsere Ausbildungsgruppen eingeteilt.

Jede Gruppe bekam einen Ausbilder der uns in den nächsten Tagen auf dem Weg zur Prüfung begleiten würde.

Sieben Fahrzeuge von jeder Ortsfeuerwehr standen bereit. Gruppenweise wurden wir auf jedes Fahrzeug aufgeteilt.

Verkehrssicherung, Knoten legen, oder Wie man eine Steckleiter aufbaut waren unter anderem unsere Aufgaben.

Es ist sehr Interessant das man auch mal die  Vorgehensweisen anderer Feuerwehren kennen lernt und somit auch gleichzeitig Erfahrung teilen kann.

Laut einer internen Umfrage hat es auch allen eine Menge Freude bereitet.

Der vierte Tag

Sonntag, 8:30. Angetreten in Reih und Glied, begann der 4. Tag unserer Ausbildung.

Eines der wichtigsten Themen war dran: Löscheinsatz.

Unsere Ausbilder zeigten uns wie wir einen Löschangriff richtig Ausführen. Jeder muss jede Position können, was für alle natürlich nicht einfach ist. Allein schon das Wiederholen eines Befehls viel dem größten Teil schwer.

Bei Regen begannen wir also Schläuche auszulegen, Geräte in Stellung zu bringen, und Ausrüstungen von A nach B zu schleppen. Abgesehen vom Wetter, der Kälte und der Schlepperei, konnten wir uns mit warmen Getränken und Spaß bei Laune halten.

Der fünfte Tag

Die zweite Woche unserer Ausbildung begann mit dem Thema Technische Hilfeleistung.

Wir besprachen alle Hilfsmittel und probierten auch einige aus.

Praxis ist ein großer,  wichtiger und interessanter Teil. Gegen Ende des Tages wiederholten wir nochmal die Übungen vom Wochenende.

Der sechste Tag

Am Donnerstag war unsere letzte Theorie Stunde. Der Ausbilder erklärte uns alles über Unfälle die während eines Einsatzes passieren können, wie man sie vermeidet oder meldet. So ein Thema hatte man vorher in der Jugendfeuerwehr nicht gehört. Interessant so etwas mal gehört zu haben.

Der siebte Tag

Direkt zu Beginn am Samstag, haben wir praktische Übungen gemacht, wie wir eine Verletzte Person aus einem Auto holen könnten. Keine leichte Aufgabe für Anfänger und schwächere Leute. Aber mit genügen Mann/Frau-Stärke ist das im Dienst oder im Einsatz kein Problem.

Bis um 19 Uhr übten wir wieder einen Ernstfall in dem als Beispiel das Schulzentrum, an dem wir üben, brennen würde.

Der achte Tag

7 Kalendertage bis zur Prüfung, und noch 2 Praxis Stunden stehen uns bevor. Jetzt kommt das reine wiederholen. Jeder Knoten, jeder Schlauch, jedes Fahrzeug wird nochmal Theoretisch sowie Praktisch wiederholt.

Jeder aus der Gruppe muss jede Position können, was keine leichte Aufgabe ist weil die Trupps auf den Fahrzeugen nicht die gleichen Aufgaben haben. Dennoch ist es vorgeschrieben die Positionen zu können.

Nach vielen Wiederholungen hatten wir es fast alles so gut es geht drauf.

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Maik Ströbert ist der Webmaster der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen.