Leistungsspange
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Die Leistungsspange der Deutschen
Jugendfeuerwehr erfordert eine Leistung innerhalb der
taktischen Gliederung der Löschgruppe.
Die
Leistungsbewertung erstreckt sich auf gute persönliche
Haltung, geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf
Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke und
Körpergewandtheit, auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und
allgemeines Wissen und Können.
In allen Sparten wird
eine Erfolg versprechende Gemeinschaftsleistung der Gruppe
gefordert, wobei der Stärkere dem Schwächeren
hilft.
Die Gruppen treten zur Leistungsbewertung im
Übungsanzug der DJF mit Schutzhelm und festem Schuhzeug an.
Bei den feuerwehrtechnischen Übungsteilen sind
Schutzhandschuhe zu tragen. Das Kugelstoßen und der
Staffellauf werden in Sportzeug (Spikes- und Stollenschuhe
nicht zulässig) durchgeführt.
Die
Schnelligkeitsübung verlangt das vorschriftsmäßige
Verlegen und Kuppeln einer Schlauchleitung aus 8 Längen
doppelt gerolltem C-Druckschlauch durch die gesamte Gruppe
unter dem Kommando des eingeteilten Gruppenführers in einer
Mindestzeit von 75 Sekunden.
Die Übung beginnt an der
Startlinie, an der die Gruppe in Linie zu einem Glied hinter
den Rollschläuchen
Aufstellung genommen hat. Die Übung endet
nach erfolgtem Auslegen der Schlauchleitung an der Ziellinie,
sobald die Gruppe dort wieder in Linie zu einem Glied
Aufstellung genommen hat.
Die Leistung ist erreicht
wenn die Schlauchleitung ohne Verdrehung gut ausgezogen und
vorschriftsmäßig, jeweils von zwei Mann gekuppelt, in der
vorgeschriebenen Zeit verlegt worden ist.
Beim
Kugelstoßen ist eine Kugel durch je einen Stoß aller
neun Angehörigen einer Gruppe insgesamt 55 Meter weit zu
stoßen. Die männlichen Bewerber haben dabei eine Kugel von 5
kg Gewicht und die weiblichen Bewerber eine Kugel von 4 kg
Gewicht zu verwenden. Die Kugel ist jeweils bei Jungen und
Mädchen zu wechseln.
Der Staffellauf erfordert das
Durchlaufen einer Strecke von 1.500 Metern durch alle neun
Angehörigen der Gruppe in beliebig einzuteilenden
Teilstrecken. Als Stafette dient ein Staffelholz.
Der
Lauf beginnt mit dem ersten Läufer an der Startlinie. Die
übrigen Läufer werden ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend
für längere oder kürzere Laufstrecken auf der 1500-Meter-Bahn
verteilt.
Jeder Läufer darf nur einmal eingesetzt
werden. Bei jedem Wechsel ist das Staffelholz dem nächsten
Läufer zu übergeben. Der letzte Läufer muss zur Erfüllung der
Leistung das Staffelholz spätestens nach 4 min 10 s durch das
Ziel tragen.
Der Löschangriff wird ohne
Wassergabe nach den Richtlinien der Feuerwehr-Dienstvorschrift
4
(FwDV 4, "Die Gruppe im Löscheinsatz")
durchgeführt.
Folgende Bedingungen sind
einzuhalten:
-
ohne Bereitstellung

-
Wasserentnahme offenes Gewässer
-
vier Saugschläuche
-
doppeltgerollte C-Schläuche
-
zügige Vornahme von drei C-Rohren
Jede Gruppe legt das benötigte Gerät vor Beginn des
Löschangriffs selbst neben der Tragkraftspritze
bereit.
Bei der Fragenbeantwortung haben alle
Angehörigen der Gruppe Fragen aus folgenden Gebieten zu
beantworten:
-
Organisation der Feuerwehr
-
persönliche Ausrüstung
-
Geräte, Löschmittel und Löschverfahren der Feuerwehr
-
Unfallverhütung
-
Gesellschafts- und Jugendpolitik
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